DTB News

Forderung an die Politik

DTB und Landesturnverbände für eine modulare Öffnung der Sporträume

 

Der Deutsche Turner-Bund und seine Landesturnverbände haben auf der HauptausschussSitzung am Samstag (14.11.2020) eine gemeinsame Erklärung zur aktuellen PandemieSituation in den Turn- und Sportvereinen abgegeben, verbunden mit einer klaren Forderung an die Politik.


Demnach akzeptiert der Gesamt-Verband den Beschluss von Bund und Ländern vom 28.Oktober 2020 zur Bekämpfung des Corona-Virus grundsätzlich, setzt sich aber für eine differenzierte Betrachtung der Vereinsangebote und für eine pandemieangepasste, modulare Öffnung der Sporträume ein
.

 

„Wir wollen und müssen unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und sehen die Pandemie-Bekämpfung als oberstes Ziel an. Der Sport kann und soll hierzu seinen Teil beitragen. Wir sind davon überzeugt und haben gute Argumente dafür, dass dies am besten zu leisten ist, wenn angepasste Bewegungsangebote in unseren Vereinen möglich sind und
unsere Vereinsangebote nicht komplett eingestellt werden“, erklärte DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl.

 

 

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Die Forderung an die Politik ist die modularer Öffnung für den Vereinssport
Nachgewiesen ist, dass sich Kinder und Jugendliche im Alltag nicht ausreichend bewegen,
worunter die körperliche und seelische Gesundheit massiv leidet. Deshalb unterstützt der
DTB als größter Kinder- und Jugendsportfachverband die Überlegungen, den Schulsport mit
dem Vereinssport gleichzusetzen. „Dabei erwarten wir, dass der Schulsport tatsächlich
durchgeführt wird. Den Kindern und Jugendlichen muss in der Zeit der COVID-19-Pandemie
ermöglicht werden, sicher und angeleitet ihrem Bewegungsdrang nachzukommen“, so Hölzl.
Die Landesturnverbände sind gemeinsam mit dem DTB der Auffassung, dass die Schul- und
Vereinsangebote sicherer sind als mögliche unkontrollierte Zusammenkünfte von Kindern
und Jugendlichen in ihrer Freizeit.
DTB News 16.11.2020.pdf
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